Bergersches Modell / Bergersche Parität

Ein vom Potsdamer Wirtschaftswissenschaftler Andreas Berger entwickeltes, zukunftsorientiertes Finanzierungsmodell für Kinder, das Care-Arbeit wertschätzt, das Kind nachhaltig absichert und die Gesellschaft dauerhaft entlastet.

Warum ein neues Modell notwendig ist

Moderne Familienformen außerhalb der Ehe sind gesellschaftliche Realität. Die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen halten damit jedoch nicht Schritt.

Das Bergersche Modell / Die Bergersche Parität

Angestrebt wird eine 50/50-Aufteilung von Betreuung und Kosten, in der Praxis wird dies aber immer noch zu selten gelebt. Das Modell schafft einen gerechten finanziellen Ausgleich.

1. Einigung über den Betreuungsanteil

Beide Eltern legen vor oder spätestens mit der Geburt des Kindes fest, wie sich die Betreuung prozentual verteilt.

2. Vermögenszuordnung zur Geburt

Dem Kind wird mit Geburt ein Vermögenswert zugeordnet, dessen Erträge den Lebensunterhalt und die Care-Arbeit finanzieren sowie später die Grundlage für die private Altersvorsorge bilden.

Richtwert: 200.000 – 400.000 € bei ca. 4 % Rendite.

3. Finanzierung nach Verantwortung

Der Elternteil mit geringerem Betreuungsanteil trägt den höheren Kapitalanteil.

4. Nutzung der Erträge

Erträge aus dem Wertpapierdepot oder der Eigentumswohnung decken ganz oder teilweise den Lebensunterhalt des Kindes. Nicht aufgebrauchte Erträge erhöhen den Vermögensstock zugunsten des Kindes.

Vorteile für alle

Betreuender Elternteil

  • Finanzielle Sicherheit
  • Anerkennung der Care-Arbeit
  • Schutz vor Armutsrisiken

Weniger betreuender Elternteil

  • Klare finanzielle Verantwortung
  • Transparente Verpflichtungen
  • Keine Kostenabwälzung auf den Staat

Kind

  • Stabile Versorgung
  • Eigenes Altersvorsorgevermögen (ggf. umschichtbar ab Volljährigkeit)
  • Guter Start ins eigenständige Leben

Staat & Gesellschaft

  • Milliardeneinsparungen
  • Weniger Sozialausgaben
  • Entlastung der Rentenversicherung

Jetzt weiterdenken

Das Bergersche Modell ist ein Impuls für Politik, Familienrecht und Sozialstaat.

Kontakt: info@bergersches-modell.de