Ein vom Potsdamer Wirtschaftswissenschaftler Andreas Berger entwickeltes, zukunftsorientiertes Finanzierungsmodell für Kinder, das Care-Arbeit wertschätzt, die nächste Generation nachhaltig absichert und die Gesellschaft dauerhaft entlastet.
Moderne Familienformen außerhalb der Ehe sind gesellschaftliche Realität. Die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen halten damit jedoch nicht Schritt.
Anzustreben ist eine 50/50-Aufteilung von Betreuung und Kosten, in der Praxis wird dies aber immer noch zu selten gelebt. Das Modell sorgt für einen gerechten finanziellen Ausgleich und schafft schon frühestmöglich die Grundlage für die spätere Altersvorsorge des Kindes.
Dem Kind wird mit Geburt ein Vermögenswert durch Einbringung in eine Familienstiftung zugeordnet, dessen Erträge die o.g. Kosten ersetzen, den Lebensunterhalt und die Care-Arbeit finanzieren sowie später die Grundlage für die private Altersvorsorge des Kindes bilden.
Richtwert: 200.000 – 400.000 € bei ca. 4 % Rendite.
Möglichst aus den laufenden Erträgen, notfalls aber auch durch Entnahme aus dem Vermögensstock sind der Kindesmutter die schwangerschaftsbedingten Einkommensverluste zu ersetzen.
Ausgehend von der standardmäßigen 50/50-Aufteilung erfolgt ein finanzieller Ausgleich der von dieser Parität abweichenden Zuteilung der Care-Arbeit. Der Elternteil mit dem geringerem Betreuungsanteil trägt den höheren Kapitalanteil.
Erträge aus dem Wertpapierdepot oder der Eigentumswohnung decken ganz oder teilweise den Lebensunterhalt des Kindes. Nicht aufgebrauchte Erträge erhöhen den Vermögensstock zugunsten des Kindes.
Das Bergersche Modell ist ein Impuls für Politik, Familienrecht und Sozialstaat.
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